Schwangerschaft verboten: Soldatinnen vors Kriegsgericht

Noahsmommy

Well-Known Member
Generell finde ich es auch schoen, wenn Eltern viel Zeit mit den Kindern verbringen, aber sie muessen es auch sinnvoll tun, es reicht eben nicht, einfach zu Hause zu sein.
Fuer Kinder finde ich es wichtig, schon frueh, am besten ab 3 Jahre viel mit anderen Kindern zusammen zu sein, meine Tochter war ab dem dritten Lebensjahr im Kindergarten, allerdings war es nur ein Halbtageskindergarten bis mittags.
Das tat ihr als EInzelkind sehr gut.
Ich habe sie auch dahin gebracht, wenn ich mal frei hatte, einfach weil es ihr dort gefiel und weil ich auch Zeit brauchte um mal den Haushalt zu machen.
Daher meine ich, kann man nicht unbedingt sagen, dass es fuer Kinder besser ist, wenn die Mutter bzw. ein Elternteil immer zu Hause ist.
Eine gute Mischung finde ich wichtig.

Anja, Noah war bis er 3 1/2 war nur mit mir zu Hause.
Als wir auf HI gelebt haben hatte ich unheimlich viele Freundinnen mit Kindern, er hatte fast taeglich andere Kinder verschiedenen Alters um sich und war besser sozialisiert als manch ein Kind das teaglich stundenlang im Daycare ist;). Warum? Weil ich als Mama mein Kind im Spiel mit anderen Kindern beobachten und "fuehren" konnte. Weil ich angemessene Verhaltensweisen vorleben und reinforcen und unangebrachtes Verhalten umlenken konnte.
Als wir umgezogen sind habe ich gemerkt, dass Noah den taeglichen Umgang mit anderen Kindern vermisst. Da wusste ich es ist Zeit fuer eine Alternative zum "Nur mit Mama sein" und er geht seitdem jeden 2. Tag fuer ein paar Stunden in die Pre school. Er war bereit und das habe ich gemerkt.
Ich will damit sagen, es kommt auch auf die Situation und das Kind selber an.
Haette ich ihn mit 2 in die Day Care gegeben, kann ich mir vorstellen, dass er Probleme gahabt haette. Er brauchte in dem Alter einfach noch viel von mir.
 
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Generell finde ich es auch schoen, wenn Eltern viel Zeit mit den Kindern verbringen, aber sie muessen es auch sinnvoll tun, es reicht eben nicht, einfach zu Hause zu sein.
Fuer Kinder finde ich es wichtig, schon frueh, am besten ab 3 Jahre viel mit anderen Kindern zusammen zu sein, meine Tochter war ab dem dritten Lebensjahr im Kindergarten, allerdings war es nur ein Halbtageskindergarten bis mittags.
Das tat ihr als EInzelkind sehr gut.
Ich habe sie auch dahin gebracht, wenn ich mal frei hatte, einfach weil es ihr dort gefiel und weil ich auch Zeit brauchte um mal den Haushalt zu machen.
Daher meine ich, kann man nicht unbedingt sagen, dass es fuer Kinder besser ist, wenn die Mutter bzw. ein Elternteil immer zu Hause ist.
Eine gute Mischung finde ich wichtig.

Aber es ist doch wohl ein himmelweiter Unterschied, ob die Kinder mit 3 in den Kindergarten gehen, oder ob sie mit 6 Wochen in die Kindertagesstaette gebracht werden?
Dass die Kinder nicht bis zum Beginn der Schule (mit 6 Jahren) nur zu Hause sein sollten, ist ja wohl verstaendlich.
 

Emmaglamour

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Nur ein Kind in die Welt zu setzen, damit man nicht deployed wird, finde ich zum :kotze Alles andere ist streitwuerdig. Denn es gibt vielleicht Paare, die lieben ihren Beruf als Soldaten und moechten trotzdem eine Familie gruenden.
Bestimmt gibt es solche Paare - dagegen hat wohl auch niemand etwas. Aber es geht ja im konkreten Fall darum, dass beide Partner zur Zeit der Zeugung "deployed" sind - und das finde ich nun mal unverantwortlich. Wenn die Weitsicht der Eltern nicht einmal so weit reicht, dass sie die Verantwortungslosigkeit in einem solchen Fall nicht erkennen, dann frage ich mich, ob die Reife fürs Kinderkriegen schon da ist oder ob nicht lieber noch ein paar Reifeprozessjährchen ins Land ziehen sollten, ehe man die NAchwuchsproduktion ins Auge fasst... ;)
Ich schliess mich dann auch nochmal an :winke
Ich mache es Euch beiden nach und häng mich zustimmend dran. :winke

Ich habe nur die ersten zwei Jahre Erziehungsurlaub gehabt und danach immer gearbeitet, bin ich jetzt eine Rabenmutter?
Ja, das bist Du, denn Raben sind sehr gute Mütter! Was jeder weiß, der sich ein bisschen mit Ornithologie auskennt. Dann Kind ist sicher froh, eine Rabenmutter zu haben, denn Raben sind sehr fürsorgliche Vogelmamas. ;) :drueck

Manchmal geht man auch einfach weiter arbeiten, weil man das Geld braucht und gar nicht, weil man seine Karriere liebt.
Und selbst wenn man seine Karriere liebt - was ist falsch daran? Meine beste Freundin hat sich je fünf Monate nach der Entbindung ihrer Kinder wieder ins Heer der arbeitenden Gesellschaft eingereiht (jeweils zunächst in Teilzeit), weil ihr im heimischen Dutzi-Dutzi-Land die Decke auf die Rübe gekracht ist. Sie brauchte einfach zusätzlich zu den Kindern andere Reize und andere Kommunikationsebenen, um ein ausgefülltes, glückliches Leben zu haben. Und sie ist soooo eine tolle Mutter mit zwei supertollen, sehr lieben, vielseitig interessierten und geförderten, hervorragend erzogenen Kindern. Geht alles, wenn man das will. Aber eben kaum - und das war ja das Thema - in der Sandkiste.

Gibt's eigentlich Umstandsuniformen?
 

anjaxxo

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Und selbst wenn man seine Karriere liebt - was ist falsch daran? Meine beste Freundin hat sich je fünf Monate nach der Entbindung ihrer Kinder wieder ins Heer der arbeitenden Gesellschaft eingereiht (jeweils zunächst in Teilzeit), weil ihr im heimischen Dutzi-Dutzi-Land die Decke auf die Rübe gekracht ist. Sie brauchte einfach zusätzlich zu den Kindern andere Reize und andere Kommunikationsebenen, um ein ausgefülltes, glückliches Leben zu haben. Und sie ist soooo eine tolle Mutter mit zwei supertollen, sehr lieben, vielseitig interessierten und geförderten, hervorragend erzogenen Kindern. Geht alles, wenn man das will. Aber eben kaum - und das war ja das Thema - in der Sandkiste.

Der Meinung kann ich mich nur anschliessen, davon abgesehen, dass ich wirklich das Geld zum Leben brauchte, habe ich mich auch auf die Arbeit gefreut.
Duzi-Duzi-Land... :haha groel
Genauso habe ich mich umgekehrt auch wieder auf meine Suesse gefreut.
Ich habe auch, ganz ehrlich, den Kontakt zu anderen berufstaetigen Muettern gesucht, denn die hatten auch noch einen anderen Lebensinhalt als ihre Kinder...ich weiss, gleich krieg ich wieder Haue :pc .

Ich habe eine Mutter im Kindergarten kennengelernt, die in Teilzeit als Nachtschwester gearbeitet hat. Meine Tochter war mit ihrer Tochter befreundet und hat sich auch mit ihrem Sohn gut verstanden.
Dort konnte Sandra dann auch mal uebernachten, wenn ich wieder frueh raus musste (manchmal um 3 uhr morgens) oder erst spaet von einem Flug wiedergekommen bin.
Wenn ich frei hatte, habe ich dann oft ihre Kinder gehabt, so hat sich das super ergaenzt und wenn es mal nicht gepasst hat, dann hatte ich meine Eltern.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Der Unterschied zwischen normalberufstätigen Eltern und Soldaten und Soldatinnen als Eltern. Die Wahrscheinlichkeit der Verwaisung ist bei Eltern im Militär ungleich höher, geht man davon aus, daß beide Elternteile Soldaten sind und in den Krieg geschickt werden.
 
W

Wisi

Guest
Aber es ist doch wohl ein himmelweiter Unterschied, ob die Kinder mit 3 in den Kindergarten gehen, oder ob sie mit 6 Wochen in die Kindertagesstaette gebracht werden?
Dass die Kinder nicht bis zum Beginn der Schule (mit 6 Jahren) nur zu Hause sein sollten, ist ja wohl verstaendlich.

Da geb ich Dir, ausnahmsweise, mal vollkommen Recht!

Bei uns sah es so aus, dass beide jeweils mit 3 an zwei Tagen die Woche je 3 Stunden in ne preschool gegangen sind, mit 4 dann drei Tage die Woche und mit 5 dann 5 Tage die Woche fuer 5 Stunden in die Vorschule gegangen sind und damit fing ja dann die normale Schule fuer sie an.

Vorher, also bevor sie 3 waren, war ich regelmaessig mit ihnen in der oertlichen Bibliothek fuer story time und natuerlich auf dem Spielplatz, ausserdem bin ich 3 Tage die Woche je 1 1/2 Stunden in ein Fitness-Center gegangen (angefangen hab ich damit da war unsere Tochter grad ein Jahr alt und unser Sohn 3) wo sie waerend der Zeit in einer Spielgruppe beaufsichtigt wurden... so kamen sie auch dann schon regelmaessig unter Kinder.

P.S. Fast vergessen...

Man muss als Mutter nicht Karriere machen oder berufstaetig sein damit einem die Decke nicht auf den Kopf faellt, man verdummt oder abstumpft, man kann auch ohne zu Arbeiten ein glueckliches, ausgeglichenes, kommunikationsreiches Leben fuehren und sich verwirklichen... oft sogar viel besser!
 
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kruemelmaus85

Well-Known Member
Ehe-GC
Bestimmt gibt es solche Paare - dagegen hat wohl auch niemand etwas. Aber es geht ja im konkreten Fall darum, dass beide Partner zur Zeit der Zeugung "deployed" sind - und das finde ich nun mal unverantwortlich. Wenn die Weitsicht der Eltern nicht einmal so weit reicht, dass sie die Verantwortungslosigkeit in einem solchen Fall nicht erkennen, dann frage ich mich, ob die Reife fürs Kinderkriegen schon da ist oder ob nicht lieber noch ein paar Reifeprozessjährchen ins Land ziehen sollten, ehe man die NAchwuchsproduktion ins Auge fasst... ;)

Allerdings ist es egal, ob das Kind gezeugt wird, wenn die Eltern 'deployed' oder 'zu hause' sind! Alle 2 Jahre steht das Thema Kriegseinsatz wieder an (manchmal frueher, manchmal spaeter) und je nachdem wann das Kind geboren ist, sind sie dann auch noch ganz klein ;) Und die Eltern sind wieder beide nicht da.
 
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Emmaglamour

Well-Known Member
Greencard
Man muss als Mutter nicht Karriere machen oder berufstaetig sein damit einem die Decke nicht auf den Kopf faellt, man verdummt oder abstumpft, man kann auch ohne zu Arbeiten ein glueckliches, ausgeglichenes, kommunikationsreiches Leben fuehren und sich verwirklichen... oft sogar viel besser!
Das mag für Dich und Deine Ansprüche durchaus zutreffend sein, aber für meine beste Freundin und andere Frauen wie Anjaxxo und deren Ansprüche ist das eben nicht zutreffend. Du kannst nicht immer von Dir auf andere schließen, Wisi. Es soll Frauen geben, die setzen andere Standards an als Du. Und ob Du nun ein viiiiel glücklicheres, ausgeglichenres, kommunikationsreicheres Leben führst als meine beste Freundin oder Anjaxxo, das
kann ich nicht beurteilen. Meine beste Freundin ist der Inbegriff von Ausgeglichenheit, Entspanntheit und glücklicher Ausstrahlung, und sie ist dazu in ihrem Beruf erfolgreich und glücklich. DAS ist für mich wichtig. Ich find's nämlich gut, wenn's meiner besten Freundin wirklich rundum gut geht. Und da ich sie besser kenne als Du sie kennst, kann ich abschließend beurteilen, dass sie ohne ihren Beruf nicht halb so glücklich und zufrieden wäre.
Allerdings ist es egal, ob das Kind gezeugt wird, wenn die Eltern 'deployed' oder 'zu hause' sind! Alle 2 Jahre steht das Thema Kriegseinsatz wieder an (manchmal frueher, manchmal spaeter) und je nachdem wann das Kind geboren ist, sind sie dann auch noch ganz klein ;) Und die Eltern sind wieder beide nicht da.
Stimmt schon. Aber wir hatten hier ja eigentlich über den konkreten Fall des Artikels diskutiert (dachte ich jedenfalls ;)), und da ging es ja ums schwanger werden während des Deployments. Und da fängt für mich mit dem Zeitpunkt der Empfängnis die Verantwortungslosigkeit schon an - sowohl dem Kind gegenüber als auch den Kameraden gegenüber.
 
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