Miss America 2009

Ruffie

Ehe-GC
Ehe-GC
In der Natur gehören Männlein und Weiblein einfach zusammen und die Ehe ist die kulturelle Umsetzung davon.

Das stimmt nicht wirklich, denn gerade in der Natur gibt es bekanntlich Tierarten, die auch in homosexuellen "Beziehungen" leben - es sei denn, Du meinst, dass die Homosexualität in diesen Fällen wider die Natur ist, woraus man schließen könnte, dass Du dementsprechend Schwule/Lesben für abnormal hälst?

Ich sehe natürlich ein, dass ein homo-Paar genau dasselbe füreinander tut wie ein Hetero-Paar.
Nur verstehe ich nicht, wieso sie sich an dem Begriff Ehe fest beißen und civil unions (die ja im Endeffekt das gleiche bedeuten) nicht reichen.
Warum muss man jetzt diese uralte Tradition über den Haufen werfen?

Genau und alle alten Traditionen sind ja naturgemäß gut - so zum Beispiel Kinderehen oder dass sich junge Menschen bereits im Kindesalter gegenseitig zur Ehe versprochen werden, egal ob sie sich jemals gesehen haben, geschweige denn lieben... aber an alten Traditionen sollte schon festgehalten werden :ja :ohno

Dann sollte man halt von mir aus die civil unions dementsprechend anpassen dass es ihnen möglich ist, füreinander da zu sein. Ich dachte das wäre schon so in einigen Ländern.

Mir geht es nur um die Ehe ... Ehe ist einfach eine alte Tradition für mich ...
Ich bin keineswegs dagegen dass Schwule auch die entsprechenden Rechte kriegen - im Gegenteil. Nur als Familie gelten sollten sie meiner Meinung nach nicht.

Familie ist da, wo Personen zusammen leben und gemeinsam den Alltag gestalten. Familien zeichnen sich weiter dadurch aus, dass Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen: Erziehungs- und Bildungs-verantwortung, Pflegeverantwortung, Versorgungsverantwortung und die Verantwortung, für ein gelingendes Zusammenleben.

Unter diese Definition fallen alle Formen von Familie: die klassische Kernfamilie mit Mutter-Vater-Kind(ern), aber auch Patchwork-Familien, Adoptiv- und Pflegefamilien, Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern und allein erziehende Frauen und Männer.

Familie ist aber auch da, wo verschiedene Generationen unter einem Dach leben und sich solidarisch unterstützen, sei es durch Erziehungsarbeit und/oder Pflegeleistung von Mitgliedern dieses Familienverbandes. Neben Verwandten können dies auch Menschen sein, denen man sich emotional stark verbunden fühlt.
Definition von Familie

Die Familie wird zwar an prominenter Stelle (in Artikel 6 des Grundgesetzes) unter den "Schutz der staatlichen Ordnung" gestellt, doch erstaunlicherweise gibt es keine allgemeingültige gesetzliche Definition des Begriffs. Das Buch "Familienrecht" innerhalb des Bürgerlichen Gesetzbuches definiert in seinem § 1589 nur den Begriff "Verwandtschaft" anhand der Abstammung, nicht jedoch den der Familie. Das Personenstandsgesetz erläutert in § 15, wen der Standesbeamte in das Familienbuch von Ehegatten einzutragen hat, nämlich

  1. die gemeinsamen Kinder der Ehegatten,
  2. die von den Ehegatten gemeinschaftlich als Kind angenommenen Kinder,
  3. die von einem Ehegatten als Kind angenommenen Kinder des anderen Ehegatten,
jedoch ohne dass darin eine verbindliche Definition von "Familie" läge. Andere Gesetze ziehen den Kreis der Familienmitglieder "im Sinne dieses Gesetzes" wesentlich weiter. Das Wohngeldgesetz rechnet in § 4 Absatz 1 zu den Familienmitgliedern den Antragsteller selbst, den Ehegatten, Verwandte in gerader Linie sowie Verwandte zweiten und dritten Grades in der Seitenlinie, Verschwägerte in gerader Linie sowie Verschwägerte zweiten und dritten Grades in der Seitenlinie und schließlich Pflegekinder.
Die Beispiele für unterschiedliche Begriffsverständnisse in verschiedenen Gesetzen ließen sich fortsetzen.

Eine einheitliche Definition des Begriffs Familie besteht demnach im deutschen Recht nicht.

Es ist jedoch eine Tendenz erkennbar, den Familienbegriff stets dann eher eng zu fassen (Kernfamilie), wenn aus einem weiteren Verständnis Pflichten oder Belastungen für den Staat erwachsen würden - und umgekehrt (Großfamilie).
http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_(Recht)

Für mich ist Familie da, wo Menschen sich gegenseitig lieben und sie selbst kein können.

Und ihre Liebe zellebrieren können Sie doch soviel sie wollen. Wozu brauchen sie da ein Papier wo "marriage certificate" drauf steht?

Wozu habt Ihr beide denn geheiratet?
 

Emmaglamour

Well-Known Member
Greencard
Im traditionellen europäischen (und jedem anderen Kontinent meines Wissens nach auch) Verständnis, ist die Heirat der Anfang einer Familiengründung. Familie gründen = Kinder kriegen.
Schwule Paare oder Lesbische können aber auf natürlichem Weg keine Kinder kriegen. Das hat nichts mit Schwulenfeindlichkeit oder sonstwas zu tun sondern es ist eine schlichte Tatsache.
Das können Paare, bei denen ein Partner unfruchtbar ist, auch nicht. Dürfen die Deiner Meinung nach auch nicht heiraten oder sich Ehepartner nennen?

Außerdem ist die Gleichung "1 Mann plus 1 Frau = einzig zulässige Eheform" meines Erachtens nicht traditionell oder europäisch, sondern schlichtweg eine Erfindung der christlichen Kirche. Es gibt ausreichend Gesellschaftsformen, in denen beispielsweise die Vielweiberei anerkannt ist. Das dürfte dann - nach Deiner restriktiven Definition - auch keine Ehe sein, gelle? Was ist denn das dann?

Klar können sie adoptieren etc - oder Lesben lassen sich schwängern. Aber gemeinsame Kinder sind einfach nicht möglich.
Und Familien mit Adoptivkindern sind dann auch keine Familien, weil die Kinder keine biologischen Abkömmlinge sind? Muss ich meiner Patentante direkt mal vertellen, dass sie doch keine Familie hat, weil ihr Sohn ja adoptiert ist...

Deswegen bin ich einerseits gegen Homoehe. Aber ausdrücklich für civil unions oder ähnliches. Im Prinzip ist es doch das gleiche nur heisst es anders. Aber "Ehe" ist eben etwas traditionelles dass mit Familie zu tun hat.
Ehe hat zunächst überhaupt nichts mit Familie zu tun. Es gibt schließlich keinen Zwang, sich als Ehepartner auch zu vermehren.

Und dass die Homo-Verpartnerungen dieselben Rechte hätten wie Heten-Ehen, das ist ein frommer Wunsch, der leider der Realität nicht entspricht. Im Wesentlichen haben Homo-Verpartnerungen dieselben Pflichten wie Heten-Ehen, aber nicht dieselben Rechte, etwa in Bezug auf Erbrecht, Rentenbestimmungen, Besuchsrechte im Krankenfalle etc.

Aber andererseits werden heute Ehen ja auch nicht mehr für die Ewigkeit geschlossen und dienen hauptsächlich der Familengründung.
Man braucht schon seit Langem in den meisten westlichen Ländern zur Familiengründung keine Eheschließung mehr. Sieh Dich mal um, bei wie vielen Paaren die Kinderzeugung und oftauch Kindesgeburt VOR der Eheschließung erfolgt.

Wieso ist man eine bitch wenn man es so hält wie schon Jahrtausende vorher? Man muss nicht alles über den Haufen werfen bloß weil es immer schon so war ... manchmal hat das durchaus seine Berechtigung.
Womöglich, weil es die "Ehe" noch nicht seit "Jahrtausenden" gibt? Die Ehe, wie Du sie meinst, ist eine relativ junge Erfindung, die auf den Vorstellungen der christlichen Kirche fußt. Und die ist ja gerade mal 2000 Jährchen alt. Die Menschheit ist da doch deutlich länger ohne diese Ein-Mann-eine-Frau-Ehe ausgekommen.
achso Rynoa, und heterosexuelle paare in denen einer oder beide partner steril sind, die duerfen auch nicht heiraten oder wie? denn eine familie gruenden koennen sie nicht.
Hahaha - zwei Doofe, ein Gedanke. :winke

In der Natur gehören Männlein und Weiblein einfach zusammen und die Ehe ist die kulturelle Umsetzung davon.
Nö. In der Natur gibt es zahlreiche Beispiele von Homosexualität. Das eine ist ebenso natürlich wie das andere.

Ich sehe natürlich ein, dass ein homo-Paar genau dasselbe füreinander tut wie ein Hetero-Paar.
Nur verstehe ich nicht, wieso sie sich an dem Begriff Ehe fest beißen und civil unions (die ja im Endeffekt das gleiche bedeuten) nicht reichen.
Und ich verstehe nicht, warum die "Traditionalisten" den Homos "gleiches Recht für alle" verwehren wollen. Wenn es religiöse Gründe hat, dann gebe ich zu bedenken, dass vor Gott angeblich alle Menschen gleich sind. Wer sind also die Gläubigen, die sich über ihren Gott erheben und diese Gleichheit ignorieren? Im übrigen soll Gott ja alle Menschen geschaffen haben - und das dürfte die Homos mit einschließen. Ist es da nicht gotteslästerlich, wenn man einem Teil von Gottes Werk das Sakrament der Ehe verweigert?

Aber ich verstehe auch auf der anderen Seite nicht, warum wir jetzt alle Hurra schreien sollen zu etwas dass einen "Grundpfeiler der menschlichen Kultur" sozusagen aushebelt.
Ich verstehe nicht, wo der Grundpfeiler der menschlichen Kultur ausgehebelt wird. Welche menschliche Kultur? Die Kultur des Heten-Rammelns mit Trauschein??

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum die "Traditionalisten" so eine Angst vor der Gleichstellung der Homos haben. Es wird doch den Heten nichts weggenommen, wenn die Homos dieselben Rechte bekommen. :gruebel

Und Meinungsfreiheit ist ja glücklicherweise keine Einbahnstraße - ich darf meine Meinung genauso behalten wie die andern auch.
In der Tat. :ja
 

Lileigh

Well-Known Member
Citizen
Und ich verstehe nicht, warum die "Traditionalisten" den Homos "gleiches Recht für alle" verwehren wollen. Wenn es religiöse Gründe hat, dann gebe ich zu bedenken, dass vor Gott angeblich alle Menschen gleich sind. Wer sind also die Gläubigen, die sich über ihren Gott erheben und diese Gleichheit ignorieren? Im übrigen soll Gott ja alle Menschen geschaffen haben - und das dürfte die Homos mit einschließen. Ist es da nicht gotteslästerlich, wenn man einem Teil von Gottes Werk das Sakrament der Ehe verweigert?

Das hier fiel mir auf, weil es mir immer wieder so geht.
Vielleicht bin ich zu unglaeubig, aber auf der einen Seite heisst es immer wieder, dass wir alle vor dem Herren gleich sind,...aber das scheint in den meisten Faellen doch nicht zu gelten.

Homosexualitaet hat genauso die Daseinsberechtigung wie die Liebe zwischen Mann und Frau, weil es etwas natuerliches ist. Mehr nicht. Es gab es schon immer, zwischen Menschen und auch in der Tierwelt.
Es tut keinem weh und nur weil ein Mensch damals mal festgelegt hat, dass eine Ehe nur zwischen Mann und Frau bestehen sollte, heisst es noch lange nicht, dass es weiterhin so laufen muss.

Fuer mich sind alle gleich, mir ist es egal, ob er einen Mann liebt oder sie eine Frau.
Jeder, der schonmal so richtig geliebt wurde, weiss wie toll das ist...:schmacht....und den Menschen dann irgendwann als wirklich festen Partner zu haben, ist doch mehr als schoen.
Wieso haben wir, die verheiratet sind, geheiratet, wenn es doch nicht so wichtig ist, was das Papier sagt? Weil es sich toll anfuehlt...ging mir jedenfalls so. Es ist ein ganz anderes Gefuehl von Zusammengehoerigkeit.
Wieso sollen sich Homosexuelle mit weniger zufrieden geben? Wieso bekommen sie im Jahre 2009 nicht die selben Rechte, wie ein "normales" Ehepaar?

Es tut niemandem weh, Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben die selben Rechte einzuraeumen. Ich moechte den sehen, der durch eine homosexuelle Ehe mit allem drum und dran in irgendeiner Weise in seinem Alltag beeintraechtigt wird.
Man kann doch weiterhin an sein Idealbild von Familie glauben. Weiterhin an die Bibel. Wer nicht an die Evolution glauben moechte, bitteschoen. Das verbietet einem doch keiner.

Das ist doch das tolle an der Toleranz. Leben und leben lassen und gluecklich sein.

Wieso verwehrt man den Homosexuellen diesen einen Punkt? Sich Mann und Mann oder Frau und Frau nennen zu duerfen. Eine Ehe eingehen zu duerfen.

Wer sind wir, die jemand anderem das Glueck verwehren, welches wir Heteros fuer uns schon als selbstverstaendlich ansehen?
Wer sind wir, die anderen dieses Glueck absprechen, weil es nicht in das perfekte Weltbild passt, das irgendjemand mal festgelegt hat?

Ich finde jede Meinung in Ordnung, die darf jeder haben und behalten. Ich lass' mich ja von meiner auch nicht abbringen.;)
Aber ich muss noch lange nicht verstehen, wieso man einer Gruppe von Menschen etwas verweigert, weil es mit dem eigenen Empfinden von "RICHTIG" nicht uebereinstimmt.
Zumal ja niemand davon einen Schaden nehmen wird.

Ich habe immerhin noch die Hoffnung, dass sich meine Kinder damit nicht mehr herumschlagen muessen und solche Diskussionen in 20 Jahren der Vergangenheit angehoeren.
 

d-dee

Well-Known Member
Dann sollte man halt von mir aus die civil unions dementsprechend anpassen dass es ihnen möglich ist, füreinander da zu sein. Ich dachte das wäre schon so in einigen Ländern.
ja, die wie z.b. kanada, wo die homo-ehe voellig anerkannt ist. civil unions sind sand in den augen, so eine art, we'll throw you a bone, die sind eine beleidigung

Und ihre Liebe zellebrieren können Sie doch soviel sie wollen. Wozu brauchen sie da ein Papier wo "marriage certificate" drauf steht?
und wozu brauchst DU's?

die meisten leute, so wie du, die gehen homo-ehen sind, denken immer, dass schwule weniger wert sind als menschen wie denen. wenn das explizit in deinem kopf nicht vorhanden ist, dann sicherlich als noch nicht kristallisierte hintergedanke. wenn man nach dir ginge, sind frauenschlaeger mehr wuerdig in eine ehe zu sein, wie jemand der gay ist und seinem partner niemals weh tut. ach ja, und nicht zu vergessen, brueder und schwester und sonstige verwandte die mit einander ins bett springen und kinder zeugen, die haetten mehr recht eine familie zu gruenden? wer bist eigentlich DU zu urteilen wer sich trauen darf und wer nicht?

Allerdings bin ich wirklich skeptisch gegenüber einer Adoption von Homo-Paaren. Eine gute Freundin von mir ist nämlich bei "2 Müttern" aufgewachsen (Jede von Partnerinnen hat sich ein Kind machen lassen) und sie hat mir immer erzählt wie sehr sie es vermisst hat eine richtige Familie zu haben.
Sie hat auch immer nach dem Vater gesucht.
das ist eine absolut separate diskussion, aber waere deine freundin lieber im heim aufgewachsen? ich denke nicht. wenn die liebe der eltern vorhanden ist, who cares ob sie pants oder skirts tragen

Was ist dass denn jetzt für ein bekloppter Vergleich? Sklaverei hat nix mit Homo-Ehe zu tun. Man schlägt oder verkauft sie ja nicht wie Vieh ...
das war auch eine tradition die eine menge leute, aehnlich wie du, nicht geaendert haben wollten. sollte es wegen denen so bleiben wie damals?

Warum?
Ist es nicht genauso ignorant von dir andere Meinungen nicht akzeptieren zu wollen?
nein, das heisst diskussion.
deine ignoranz besteht darin zu behaupten, dass schon immer ehen nur zwischen mann und frau geschlossen wurden. solche aussagen macht man nicht unvorbereitet.
das war nicht nur in asien, es war ueberall.

Altmodisch und festgefahren bin ich bestimmt nicht. Ich muss nur nicht bei allem mitziehen was gerade hip ist wenn es nicht meiner Überzeugung entspricht
ich fang gleich an zu schreihen. wenn ihr keine argumente habt, dann ist das immer, oh-ich-gehe-nicht-nach-der-mode? was fuer mode? wie ist dieses problem JETZT hip? das problem existierte schon immer. und wegen dieser schulenfeindlichkeit und gay-hass haben ganz viele gay leute ewigkeiten, wenn nicht ihr ganzes leben miserabel gelebt. stell dir vor du verbringst dein ganzes leben in einer luege, weil dir leute ansonsten gott weiss was antun und sagen? toll oder?
gott sei dank haben manche intelligente leute ENDLICH angefangen ein wenig lockerer zu werden und zu verstehen, dass schwule genau so menschen sind

Und wo genau siehst du jetzt dass ich diesen Menschen in irgend einer Weise irgendwo eine Chance nehme???
Oder dass ich behaupte sie wären keine Menschen?

Ich sage nur dass sie keine Familie sind und das sind sie halt auch nicht.
Zumindest für mich nicht.
ach ja, und du darfst mit deinem mann eine familie sein, aber einen gay mann oder eine gay frau ist nicht gut genug fuer... alles klar. ansonsten akzeptierst du die, ja? hypocrite.
 

Muus

New Member
Naja, aber nur weil Etwas "immer schon so war" macht die Sache an sich nicht richtiger oder falscher ;)

:up

In der Natur gehören Männlein und Weiblein einfach zusammen und die Ehe ist die kulturelle Umsetzung davon.

absolut nicht.. siehe was Ruffie und Emma geschrieben haben.. ist doch bekannt, dass es viele homosexuelle Beziehungen im Tierreich gibt... einfach mal google befragen.. da wirst du noch staunen.. ;)


das ist eine absolut separate diskussion, aber waere deine freundin lieber im heim aufgewachsen? ich denke nicht. wenn die liebe der eltern vorhanden ist, who cares ob sie pants oder skirts tragen

Genau.. zudem... auch wenn man heiratet... (Mann/ Frau).. Kinder bekommt.. wer sagt denn, dass man IMMER zusammen ist... meine Eltern haben sich scheiden lassen... ich war bei meiner Mutter... auch kein Vater... hmm.. haette man mich dann mit 16 "abtreiben" muessen, da wir keine "Familie" mehr waren??? :gruebel

Glaub mir.. manche Kinder in gleichgeschlechtlicher Beziehungen haben es soo viel besser als Kinder in einer "normalen" Beziehung.. oder Scheidungskinder...

Es kommt doch auf die "Eltern" drauf an.. wie sie mit dem Kind umgehen.. und nicht auf ihr Geschlecht oder ihre sexuelle Neigung..
 
W

Wisi

Guest
Rynoa,

ich find's zwar toll wie Du hier weiter sachlich Deine Seite vertrittst aber auf einen gruenen Zweig wirst Du damit sicher nicht kommen, schonmal gar nicht bei Leuten wie D-Dee die verbockt, hypokritisch auf ihrer Meinung bestehn und versuchen die Engstirnigkeit hinter der Maske von angeblicher abre tatsaechlich nur eingebildeter Toleranz zu verstecken.

Dass sich die Gemueter in dieser Beziehung scheiden ist sicher jedem klar denn das zeigt sich ja immer wieder in den polls und in anderen oeffentlichen Foren, wobei ich froh bin, dass man seine Meinung dabei nicht nur sagen kann sondern es auch genuegend (hier in den meisten Faellen sogar die Mehrheit) Leute gibt die ganz genauso denken!

Warum Homosexuelle und deren valient Verfechter am Wort Ehe fuer eine Homo-Partnerschaft verkrampft festhalten werd ich nie verstehn, waere doch besser ne vollwertige civil union eingehn zu koennen wie gar nichts, oder?
 
W

Wisi

Guest
P.S. Ich weiss zudem nicht warum das Thema Scheidung immer mit ins Spiel gebracht wird, das sind doch zweipaar ganz andere Schuhe denn trotz Scheidungsrecht bleibt die Ehe ein Buendnis zwischen Mann und Frau, allerdings nun eben eins was neben dem Tod, durch sozialen Druck und Gleichberechtigungsverlangen, auch noch durch Scheidung gebrochen werden kann.
 

Ilka

Well-Known Member
Das hier fiel mir auf, weil es mir immer wieder so geht.
Vielleicht bin ich zu unglaeubig, aber auf der einen Seite heisst es immer wieder, dass wir alle vor dem Herren gleich sind,...aber das scheint in den meisten Faellen doch nicht zu gelten.

Homosexualitaet hat genauso die Daseinsberechtigung wie die Liebe zwischen Mann und Frau, weil es etwas natuerliches ist. Mehr nicht. Es gab es schon immer, zwischen Menschen und auch in der Tierwelt.
Es tut keinem weh und nur weil ein Mensch damals mal festgelegt hat, dass eine Ehe nur zwischen Mann und Frau bestehen sollte, heisst es noch lange nicht, dass es weiterhin so laufen muss.

Fuer mich sind alle gleich, mir ist es egal, ob er einen Mann liebt oder sie eine Frau.
Jeder, der schonmal so richtig geliebt wurde, weiss wie toll das ist...:schmacht....und den Menschen dann irgendwann als wirklich festen Partner zu haben, ist doch mehr als schoen.
Wieso haben wir, die verheiratet sind, geheiratet, wenn es doch nicht so wichtig ist, was das Papier sagt? Weil es sich toll anfuehlt...ging mir jedenfalls so. Es ist ein ganz anderes Gefuehl von Zusammengehoerigkeit.
Wieso sollen sich Homosexuelle mit weniger zufrieden geben? Wieso bekommen sie im Jahre 2009 nicht die selben Rechte, wie ein "normales" Ehepaar?

Es tut niemandem weh, Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben die selben Rechte einzuraeumen. Ich moechte den sehen, der durch eine homosexuelle Ehe mit allem drum und dran in irgendeiner Weise in seinem Alltag beeintraechtigt wird.
Man kann doch weiterhin an sein Idealbild von Familie glauben. Weiterhin an die Bibel. Wer nicht an die Evolution glauben moechte, bitteschoen. Das verbietet einem doch keiner.

Das ist doch das tolle an der Toleranz. Leben und leben lassen und gluecklich sein.

Wieso verwehrt man den Homosexuellen diesen einen Punkt? Sich Mann und Mann oder Frau und Frau nennen zu duerfen. Eine Ehe eingehen zu duerfen.

Wer sind wir, die jemand anderem das Glueck verwehren, welches wir Heteros fuer uns schon als selbstverstaendlich ansehen?
Wer sind wir, die anderen dieses Glueck absprechen, weil es nicht in das perfekte Weltbild passt, das irgendjemand mal festgelegt hat?

Ich finde jede Meinung in Ordnung, die darf jeder haben und behalten. Ich lass' mich ja von meiner auch nicht abbringen.;)
Aber ich muss noch lange nicht verstehen, wieso man einer Gruppe von Menschen etwas verweigert, weil es mit dem eigenen Empfinden von "RICHTIG" nicht uebereinstimmt.
Zumal ja niemand davon einen Schaden nehmen wird.

Ich habe immerhin noch die Hoffnung, dass sich meine Kinder damit nicht mehr herumschlagen muessen und solche Diskussionen in 20 Jahren der Vergangenheit angehoeren.

Besser hätte ich es nicht sagen können! :winke
 

d-dee

Well-Known Member
schonmal gar nicht bei Leuten wie D-Dee die verbockt, hypokritisch auf ihrer Meinung bestehn und versuchen die Engstirnigkeit hinter der Maske von angeblicher abre tatsaechlich nur eingebildeter Toleranz zu verstecken.
wenn du mich schon hypokritisch nennst, dann erklaere mir warum.

ich bin alles andere als tollerant gegenueber leute, die anderen gegen ihre homosexualitaet verurteilen. ich hab noch nie behauptet, dass ich tolerant gegenueber alles und allen bin - ganz im gegenteil. und ich es ganz und gar nicht leiden, wenn jemand behauptet homosexuelle zu "akzeptieren" aber trotztdem ihre rechte gleich deren von den "normalen" menschen zusteht.

aber kudos fuer die beleidigungen, bin mir sicher du kannst es noch besser. hast ja sonst keine argumente
 

Muus

New Member
Miss California DIE ZWEITE....

ich lach mich weg...

Jaja... "Schwule pfui, aber nackt ist ok"... :stirnklatsch... :totlach

Topless photo could cost Prejean pageant crown - CNN.com

LOS ANGELES, California -- Miss California USA Carrie Prejean "breached her contract" by keeping semi-nude photos a secret and could be stripped of her beauty queen title, according to a state pageant spokesman.
 
Oben