"Goodbye Deutschland" oder "Auf und davon"

#1
Hallo liebe Auswanderer und Abenteurer,

mein Name ist Stephan und ich arbeite als Volontär bei 99pro media GmbH. Wir produzieren u.a. für VOX "Auf und davon" und "Goodbye Deutschland". Aktuell suche ich nach Menschen die schon in den USA leben und uns an ihren Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lassen können und vor allem wollen. Egal ob ihr 1 Jahr oder schon 15 Jahre in Amerika lebt, alle Geschichten sind interessant und werden meinerseits recherchiert.
Aber auch Menschen die sich aktuell entschließen den Schritt nach Amerika zu gehen, sind für mich interessant. Wir begleiten auch junge Menschen die noch nie in Amerika waren und dort arbeiten, leben und ihre ersten Erfahrungen im Ausland sammeln wollen.
Ich weiß, dass es einige schwarze Schafe in der Medienlandschaft gibt, doch gehören wir nicht dazu! Überzeugt Euch von dieser Aussage und schreibt mir unter: stephan.dietze@99pro.de
Ich freue mich auf Post, Anregungen und Kritik und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Stephan.
 

† Rabiene

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#2
Ich versteh garnicht was an denen die schon auswandert sind so besonders sein soll..das Leben ist eigentlich so wie vorher auch..nur die Sprache und das Essen anders...die die fuer's TV interessant sind so wie K'Reimann sind sehr selten

Es sind eigentlich die, die noch auswandern wollen die hoechst interessant sind, weil die haben meist die rosa Brille auf,koennen kein Englischund denken sie koennten in bullenhitze in FL den "doofen" Amis Bratwurst verkaufen...solche mag ich gerne gucken, kann man sich schoen aufregen und drueber laestern.. :wohoo
 

Ezri

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#3
Es sind eigentlich die, die noch auswandern wollen die hoechst interessant sind, weil die haben meist die rosa Brille auf,koennen kein Englisch und denken sie koennten in bullenhitze in FL den "doofen" Amis Bratwurst verkaufen...solche mag ich gerne gucken, kann man sich schoen aufregen und drueber laestern.. :wohoo
:haha
 

† Rabiene

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#4
Stimmt aber doch,oder? da wo alles glatt laeuft ist ja langweilig..bringt auch keine Quoten im TV...was ja sehr wischtisch ist...;)
 

anjaxxo

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#7
Genau, irgendwas peinliches, was man ausschlachten kann, findet man dann schon....lol
 

Emmaglamour

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#8
Ich versteh garnicht was an denen die schon auswandert sind so besonders sein soll..das Leben ist eigentlich so wie vorher auch..nur die Sprache und das Essen anders...die die fuer's TV interessant sind so wie K'Reimann sind sehr selten
Meine ganz private Sicht: Man kann sowas nicht verallgemeinern. Mein Leben in den USA unterscheidet sich beispielsweise in zahlreichen kleinen und einigen größeren Dingen vom Leben in Deutschland. Ist doch klar: Es ist eine andere Kultur, eine andere Umgebung, eine andere Gesellschaft. Ich glaube auch nicht, dass Dein Leben allein in Bezug auf Sprache und Essen anders ist. Hast Du beispielsweise in Deutschland Kleinkämpfe mit der HOA über Fahnenmasten geführt? Das würde mich doch sehr wundern. Und: Wieviel Englisch und wieviel Deutsch sprichst Du denn wirklich im Alltag? Soweit ich das Deinen Postings entnehme, arbeitest Du nicht und bist Vollzeithausfrau, und Dein Mann ist Deutscher. Heißt das nicht, dass "Deine Sprache" nach wie vor im Wesentlichen Deutsch ist? Das Essen dagegen unterscheidet sich bei mir kaum, denn das koche ich selber, und da koche ich nach wie vor das, was mir schmeckt. Auch sprachlich hat sich wenig geändert. Ich spreche und schreibe nach wie vor ca. 50/50 Deutsch und Englisch; das war vorher bereits ebenso.

Zu den allgegenwärtigen Texanern: Ich fand die Reimanns ganz am Anfang interessant, als die Auswanderung neu war. Nach ca. sechs Monaten hatte sich das Interesse dann erledigt. Jedenfalls bei mir. Leute dagegen, die es aus eigener Kraft und ohne sechsstellige Erbschaft als Startkapital und ohne ständige Fernsehwerbung im Ausland schaffen, finde ich persönlich viel interessanter. Leute also, die sich wirklich etwas Eigenes aufbauen. Dafür gibt's reichlich Beispiele. Reimanns finde ich inzwischen, so sehr ich ihnen ihren Erfolg gönne, ehrlich gesagt etwas neben der Spur. Da schalte ich nicht ein, sondern da schalte ich weg.
Es sind eigentlich die, die noch auswandern wollen die hoechst interessant sind, weil die haben meist die rosa Brille auf,koennen kein Englischund denken sie koennten in bullenhitze in FL den "doofen" Amis Bratwurst verkaufen...solche mag ich gerne gucken, kann man sich schoen aufregen und drueber laestern..
Da kommt's dann eben auf die eigene Motivation an. Deine Motivation scheint Schadenfreude zu sein, also willst Du Leute scheitern sehen. Das ist Dein gutes Recht, aber mir persönlich gefallen solche Fremdschämgeschichten überhaupt nicht. Ich schaue mir viel lieber Erfolge an. Menschen, die sich durchsetzen, die ihre Ziele erreichen.

Ich fände zum Beispiel ein Porträt von erfolgreichen Auswanderern wie unserer Pia oder des überregional bekannten Metzgers Schorsch aus Naples oder von Ariel.Prospero oder von Apexlongimanus oder von John.Doe oder von Ollie oder von Sylvia oder oder oder 100 Mal interessanter als den x-ten gescheiterten Möchtegernauswanderer (wobei ich es verstehen kann, wenn sich niemand davon medial entblößen möchte). Aber, wie gesagt, das ist sicher eine Frage der persönlichen Motivation. Die einen ergötzen sich eben gern hämisch an anderer Leute Misserfolg, die anderer erfreuen sich an anderer Leute Erfolg. Jedem das seine. Whatever lifts your skirt.

@Stephan Dietze:
Ich möchte ja nicht die Debbie Downer geben, aber ich bezweifele, dass Du hier im Forum Interessierte finden wirst. Jeder Forumsteilnehmer ist sich hier bewusst, wie sehr man sich mit einem Auftritt in einer dieser Sendungen angreifbar macht und entblößt. Und sofern man keinen direkten Nutzen aus diesem medialen Striptease ziehen kann, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass sich jemand, der "die Gegenseite" so gut kennt wie die Foris, auf so etwas einlässt.
Und wenn ich nicht irre, ist 99pro doch die Produktionsfirma, die uns solche ... ähm ... Juwelen wie Daniela Katzenberger mit den vier Augenbrauen gebracht hat, oder? Ob das nun unbedingt die Referenz ist, die etablierte Auswanderer sich wünschen - ich weiß nicht. Aber dennoch: Viel Glück und Erfolg bei der Suche. Unpeinliche Erfolgsgeschichten schaue ich mir, wie gesagt, sehr gerne an.
 
Zuletzt bearbeitet:

anjaxxo

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Citizen
#9
Ich habe die Auswanderersendungen frueher gerne geguckt, als wir uns noch nicht mit den Moechtegernpromis rumschlagen mussten ala Katzenberger oder irgendwelchen Girliebands, die es in LA schaffen wollen. Gaehn... :zzz

Auswanderersendungen wie die, ueber die Familie in Kanada, die es erst geschafft haben und dann Probleme gekriegt haben, als der Vater sich verletzt hat etc.
Das zeigt, wie schwer es sein kann, auch wenn man einen Job hat und alles gut geplant hat.
Aber sowas kommt ja nicht mehr, weil man die "normalen" Auswanderer verscheucht hat, in dem man sie ins Laecherliche gezogen hat und das Wort im Mund umgedreht hat. Und das nicht einmal gegen anstaendige Bezahlung.
 

Emmaglamour

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#10
Auswanderersendungen wie die, ueber die Familie in Kanada, die es erst geschafft haben und dann Probleme gekriegt haben, als der Vater sich verletzt hat etc.
Das zeigt, wie schwer es sein kann, auch wenn man einen Job hat und alles gut geplant hat.
Stimmt, die Familie war interessant. Da zeigte sich auch schön, wie unterschiedliche "Welten" aufeinanderprallen. Der meinem Empfinden nach "normal freundliche" deutsche Bauarbeiter wurde ja wohl von seinen kanadischen Kollegen wegen seiner Direktheit als unhöflich empfunden. Solche Aspekte finde ich interessant, weil sie von vielen Leuten unterschätzt werden, die neu in ein Land kommen.

Neulich gab's in den Wiederholungen auch diese reizende Arztfamilie, die nach Nordschweden ausgewandert war. Vadder Arzt, Mudder irgendwas im medinzischen Assistenzbereich (Röntgen? oder so), reizende Kindergartentochter und 'ne Schildkröte. Die Mutti war schwanger. Die waren gut vorbereitet und haben sich gut eingelebt - die Folgen waren eine Wohltat. Da ging's eben um eine anständig geplante Auswanderung mit realistischen Begebenheiten und positivem Ausgang. Ich hab' das gern geschaut.
Aber sowas kommt ja nicht mehr, weil man die "normalen" Auswanderer verscheucht hat, in dem man sie ins Laecherliche gezogen hat und das Wort im Mund umgedreht hat.
That. Schade, dass aus dem eigentlich guten Thema, Auswanderungen zu dokumentieren, solche lächerlichen Mätzchengeschichten geworden sind. Man muss sich ja fast schämen, sich im Heimatland als Auswanderer zu outen, wenn man mal zu Besuch da ist, weil es ja tatsächlich Leute gibt, die diesen "Doku"-Stuss wirklich glauben.
 
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