E1 durch Franchise?

Dieses Thema im Forum "E-Visa" wurde erstellt von Peter1970, 6. September 2011.

  1. Peter1970

    Peter1970 New Member

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    ich lese gerade

    "Das E-1 Visum steht qualifizierten Mitarbeitern von Firmen zur Verfügung, welche substantiellen Handel mit den USA betreiben. Ein selbständiger Unternehmer kann sich genauso für dieses Visum qualifizieren, wie Angestellte kleiner bis multinationaler Unternehmen. Im Gegensatz zum L-1 Visum muss kein Standort außerhalb der USA existieren. Ein US-Unternehmen muss allerdings in jedem Fall bestehen, bzw. gegründet worden sein."

    Also damit erübrigt sich zwar meine Frage von eben.

    Aber: Es muss ein US Unternehmen gegründet werden.

    Das heisst ich müsste rüber Firma anmelden wieder heim, und dann E1 Visa beantragen? Das ist doch hirnrissig!
    Kann ich einen Freund damit beauftragen mit der Gründung? das kost ja so gut wie nichts die Gründung, richtig?
     
  2. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Guck mal nach Beiträgen von Nusskiller, der hat sowas in der Art gemacht. Unternehmen in Deutschland und dann eine Filiale in den USA gegründet und sich dann selber hin entsendet, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.
    Ich werd mal Nusskiller anschreiben, vielleicht mag er hier ja noch was zu schreiben :)
     
  3. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    Was verstehst du denn daran nicht?

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage das du mit einem onlinehandel weder das E1 noch ein E2 bekommst, denn du kannst dein Geschaeft ja von jedem Ort der Welt ausueben,ausserdem bringen dir beide Visa keine Greencard..Geschaeft weg ,ab nach Hause..
     
  4. Nusskiller

    Nusskiller Member Greencard

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    Genau so ist es. Wir haben das ganze im Anfang des Jahres "durchgemacht". Ich kann dich aber ermutigen, das ganze ist viel einfacher als oft in den Foren heiß diskutiert (Vorausgesetzt man erfüllt die Anforderungen!!!).

    However, der prinzipielle Ablauf ist wie folgt:
    Es muss eine Deutsche Firma (oder eine Firma in einen Land existieren das für Treaty Trader qualifiziert ist). Mit E1 können Mitarbeiter oder Inhaber der Firma entsendet werden, allerdings muss die Firma schon eine gewisse Zeit nachweislich existieren (in unserem Fall war es mind. 1 Jahr). Weiterhin muss die Firma nachweislich reellen Handel mit den USA betreiben, d.h. es muss ein Austausch von Waren oder Dienstleistungen nachgewiesen werden können. In unserem Fall mussten wir anhand von Bestellungen und Frachtbriefen der letzten 12 Monate den Handel nachweisen. Ein Online-Handel auf Provisionsbasis qualifiziert NICHT für ein E1, egal ob du 1000 Euro oder 50000 Euro im Monat Provision hast.

    Zusätzlich dazu muss es eine Firma in den USA geben, in dem du als Inhaber eingetragen bist. Wer die Firma gründet spielt dabei natürlich keine Rolle - du Kannst also auch einen Freund beauftragen. Diese Firma steht dann auch im Visum.

    Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kannst du den Visa Antrag ausfüllen, abschicken und die Visa-Antragsgebühr zahlen. Das Konsulat meldet sich nach kurzer Zeit bei dir ob sie noch etwas brauchen oder gleich mit der Einladung zum Interview. Alles in allem hat es bei uns vom Antrag bis zum Visum weniger als 4 Wochen gedauert.

    Ich hoffe das sorgt für etwas Klärung rund um E1-Fragen...

    Viele Grüße aus California!
     
  5. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    Nein, wie Nusskiller schon schreibt,anmelden kann das jeder fuer dich..nur das Problerm was ich sehe ist,das es nur ein onlinehandel ist
     
  6. Nusskiller

    Nusskiller Member Greencard

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    Hallo Rabiene,
    Onlinehandel an sich ist kein Problem - wir haben schließlich auch "nur" einen Onlineshop. Wichtig ist, dass man selber auch den Versand der (physischen) Waren vornimmt und nicht nur als "Vermittler" auftritt.
     
  7. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    also das du meine Bestellung fertig machst und losschickst und das kannst du nur wenn du in USA lebst? Was passiert wenn du nicht in USA lebst,kann ich dann nicht bestellen?

    Wie haste das denn mit dem Investieren und Arbeitsplaetze geregelt?..Sorry das ich so doof frage....dein Nick sagt mir zwar was aber ich weiss nicht mehr genau..

    Aber anyway, zum Firma anmelden mbraucht man keinen der sich daran eine Nase verdient,richtig?
     
  8. Nusskiller

    Nusskiller Member Greencard

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    Zum letzten Punkt: Nein, man braucht nicht zwingend einen Anwalt o.Ä.

    Zu deiner ersten Frage: Es geht nicht darum ein Visum zu bekommen und hier ein schönes Leben zu führen, sondern darum dass die Firma gut läuft und sich entwickeln kann. Um das voranzubringen, erhält man das Visum. Und genau haben wir es in unserem Business Plan auch verdeutlicht. Mit dem Büro hier vor Ort, können wir viel besseren Kundenservice bieten und unseren Handel weiter ausbauen und Steigern. Unsere Firma in Deutschland läuft weiter und die eigentlichen Versandaufgaben übernimmt unser Mitarbeiter.

    Falls du dich mit der Thematik E-1 schonmal befasst hast: Es gibt keine Bindung an Schaffung von Arbeitsplätzen oder Investitionen.
     
  9. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    Also man bekommt das E1 auch wenn man nur einen PC hat ?
     
  10. Nusskiller

    Nusskiller Member Greencard

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    Genau, weil den brauchst du alleine für den Visa-Antrag :-P
     
  11. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    Also koennte Ezri auch ein E beantragen und muesste nicht auf einen Lotterygewinn hoffen...denn sie hat ja einen.:pc....
     
  12. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Jo könnte ich, aber das ist ein absolutes Nischengeschäft und eignet sich überhaupt nicht, um sich davon zu ernähren.
     
  13. † Rabiene

    † Rabiene New Member Greencard

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    Es haben alle mal klein angefangen...;)..aber zu wissen das man koennte wenn man wollte ist doch nicht schlecht..
     
  14. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Das ist wohl richtig, aber selbst in Alaska oder Kanada gehört der Schlittenhundesport nicht zum Breitensport, aber wenn man das machen würde, müßte man ebenfalls vor Ort sein. Am besten auf den jeweiligen Veranstaltungen einen Stand und der Rest via Internet.
    Da aber die Schlitten, die ich anbiete, hangemacht sind (sowas gibts halt nicht von der Stange), ists auch recht schwierig kürzere Lieferfristen zu haben. Für ein Geschäft USA müßte ich also ein Lager in USA anlegen und das kostet jede Menge Zeit und jede Menge Geld.

    Es ist daher auch gut zu wissen, wo man seine Grenzen hat ;)
     
  15. VanillaTwilight

    VanillaTwilight New Member

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    Also, ich blick langsam nimmer durch.
    Das letzte, was ich erfuhr, war die Mindestsumme von 100,000 USD beim Fall E-2. Dann heißt es wieder, es komm auf den Einzelfall an.
    Bei E-1 dürfte es ja nicht viel anders sein.
    Aber mal generell:
    Muss man sich direkt ans deutsche Konsulat in Frankfurt wenden, wenn man es ganz genau wissen will?
    Die schwammige Ausdrucksweise nervt manchmal. Bürokraten...
     
  16. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Das liegt da dran, dass es keine feste vorgeschriebene Summe gibt, das sind immer nur Empfehlungen.
    Wenn ich gefragt werde, antworte ich immer: Man sollte soviel Geld mitnehmen, wie man in Ausrüstung/Gebäude etc investieren muss plus dem, was man für mindestens ein Jahr Leben in den USA ohne Einnahmen aus dem Geschäft braucht. Denn man muss bzw. sollte damit rechnen, dass man im ersten Jahr der Geschäftsgründung erstmal rote Zahlen schreibt.
     
  17. Ulrich

    Ulrich Well-Known Member Citizen

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    Ich glaube kaum, dass die Deutschen ein Konsulat in Frankfurt haben. ;)
     
  18. VanillaTwilight

    VanillaTwilight New Member

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    Also, in Frankfurt ist definitiv ein Konsulat, das alle Visa ausstellt ;)

    @Ezri:
    Ja, denk ich doch auch mal, aber so, wie man mir das in der zitierten Mail vermittelt hat, hat ein Kleinstbetrieb fast keine Chancen.
    So, wie ich das hier im Thread überflogen habe, muss man seine Tochtergesellschaft in den USA zuerst anmelden durch jemanden dort und erst dann kann man mit einem ÜBERZEUGENDEN Businessplan das Visum ansteuern oder lieg ich da falsch?
    Heißt das, ich kann wen beauftragen, mir ein Firmengebäude ( gleichzeitig Zuhause, aber das braucht ja keiner wissen ;) ) zu kaufen, damit ich des E-1 bzw E-2 Visums würdig bin? Omg, ich raff's nimmer, ey
     
  19. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Für Dich käme aus meiner Sicht nur das E2-Investorenvisum in Frage. Dafür gelten folgende Regeln:

    Quelle: http://www.usa-auswandererforum.com/e-visa/193-handels-oder-investoren-e1-e2-visum.html

    Dazu muss ich allerdings sagen, dass 10.000,-€ die Du irgendwo erwähntest, bei weitem nicht langen.
    Wie ich schon schrieb, Du solltest genug Geld auf der Bank haben, dass Du mindestens ein Jahr ohne Einkommen durch deine Tätigkeit in den USA überleben kannst.

    Bei diesem Punkt: Es muss in eine existente Firma investiert werden. <--- bin ich mir etwas unsicher. Allerdings kenn ich tatsächlich nur Fälle, wo die Leute mit diesem Visum ein Geschäft (meistens Restaurant) tatsächlich von jemand anderem übernommen haben.
     
  20. anjaxxo

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    Genau, naemlich das amerikanische Konsulat in Frankfurt, deutsche Konsulate gibt es nur in anderen Laendern ;)
     

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