Au Pair mit Kind?

Dieses Thema im Forum "Studium, Schulbesuch oder Au Pair?" wurde erstellt von FSC210, 5. September 2016.

Schlagworte:
  1. FSC210

    FSC210 New Member

    2
    0
    Hamburg
    Mitgliederkarte

    Hallo ihr Lieben,

    kommendes Frühjahr bin ich mit meiner Ausbildung fertig.. Ich (27) habe einen Sohn, der ist 7 und geht in die 2. Klasse.
    Nun kam mir die Idee, wie ich unser Englisch verbessern könnte (für mich von Vorteil für meinen zukünftigen Job und für meinen Sohn gut für die Schule):

    Ein Au Pair in Amerika für ein Jahr.

    Ich stelle mir vor, eine deutsche Familie mit einem oder zwei Kindern zu unterstützen. Wenn die Kinder ungefähr im gleichen Alter, wie mein Sohn wären, wär das natürlich optimal, weil mein Sohn dann in die gleiche Schule (vllt. sogar Klasse) wie sein Gastbruder wäre. Ob ich nun meinen Sohn oder zwei/drei Kinder morgens zur Schule fahre, macht auch keinen Unterschied. Zu Hause würde ich mich um den Haushalt kümmern und im Prinzip alles machen, was ein Au Pair so macht. Ich glaube, dass die Kinder sich gegenseitig viel besser die andere Sprache beibringen könnten.

    Nun die Frage an euch: Könntet ihr euch so ein Au Pair vorstellen?
     
  2. ItsJustMe1977

    ItsJustMe1977 Active Member Citizen

    1.705
    8
    Eagle/Idaho
    Mitgliederkarte

    Warum zu einer deutschen Familie?

    Ich denke ihr wollt English lernen?

    Mein Sohn hat 2 Monate gebraucht, bis er English konnte und er war noch ein Jahr älter als dein Sohn.

    ob das allerdings geht, das weiss ich nicht.
    Wahrscheinlich wollen viele Familien das auch nicht, da du dich um IHRE Kinder kümmern sollst. Viele werden bedenken haben, das du dich mehr um deinen Sohn kümmern wuerdest.
     
  3. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

    6.005
    128
    Schweiz 8500 Frauenfeld
    Mitgliederkarte

    1. Ist mir nicht bekannt, ob Au Pairs eigene Kinder mitbringen können, das sollte man bei den Agenturen erfragen
    2. Wüsste ich nicht, welches Visum das Kind dann bekommen sollte, damit es überhaupt in den USA eine Schule besuchen darf. :hmm
     
  4. Emmaglamour

    Emmaglamour Active Member Greencard

    2.681
    7
    Tampa Bay Area
    Mitgliederkarte

    Das wird nichts. Erst mal klappt das kaum mit dem eigenen Kind, denn wie willst Du da die Pflichten des Au-Pair-Daseins mit Deinem Sohn vereinbaren? Und zweitens bist Du als Au Pair für die USA leider schon zu alt; da liegt die Altersgrenze bei 26 Jahren, und damit kannst Du kein Au-Pair-Visum mehr bekommen.

    Aber wenn es Dir ums Verbessern der Englischkenntnisse geht, warum zieht Ihr dann nicht für ein Jahr ins englischsprachige EU-Ausland? Da fällt die Visumsproblematik schon mal weg.
     
  5. anjaxxo

    anjaxxo Super-Moderator Mitarbeiter Moderator Sponsor Citizen

    3.377
    112

    Noch....
     
  6. ItsJustMe1977

    ItsJustMe1977 Active Member Citizen

    1.705
    8
    Eagle/Idaho
    Mitgliederkarte

    Irland sollte auch weiterhin gehen. :)
     
  7. Lileigh

    Lileigh Active Member Ehe-GC

    434
    48
    Tar Heel State
    Mitgliederkarte

    Sagen wir mal das - ein AuPair Jahr mit Kind - wuerde klappen, wie du dir das so vorstellst. Problem ist, dass man in einer deutschen Familie nicht wirklich irgendwelche Fremdsprachen verbessern kann.

    Du wuerdest automatisch auf Deutsch weitersprechen, wenn du auf Englisch innerhalb der Familie nicht weiterkommst. Dein Kind wuerde, wenn es denn moeglich waere, mit den deutschsprachigen Kindern zuhause weiterhin Deutsch sprechen, wenn das Umfeld vermehrt Deutsch spricht. Er haette durch einen Schulbesuch aber weitaus bessere Chancen die Sprache besser kennenzulernen.
    Um wirklich Erfolge zu erzielen, sollte man kaum die Moeglichkeit haben die Muttersprache anwenden zu koennen wenn es schwer wird. Man muss quasi gezwungen sein die Fremdsprache immer zu nutzen. Eine deutschsprachige Gastfamilie ist da weniger hilfreich.


    Ob ich mir so ein Au Pair vorstellen kann? Nein...wie die anderen schon schrieben, dein Kind haette maechtig Einfluss auf deine Aufgaben. Als Gastfamilie wuerde ich keine Tausende von Dollar hinblaettern, damit du dich zuerst um dein Kind kuemmerst und dann erst um meine.
     
  8. Emmaglamour

    Emmaglamour Active Member Greencard

    2.681
    7
    Tampa Bay Area
    Mitgliederkarte

    Ich hab' absichtlich nicht "GB" geschrieben. ;) Das englischsprachige EU-Ausland umfasst neben GB auch noch Irland und Malta. Und bis GB sich tatsächlich aus der EU zurückzieht, wird noch sehr viel Wasser durch die Themse fließen, da würde ich mir erst mal keine Gedanken machen.
    :up

    Ansonsten hat Lileigh natürlich vollkommen recht; um Englischkenntnisse zu verbessern, muss man in eine englischsprachige Familie gehen. Zumal die Familien, die Au Pairs aufnehmen, in der Regel ihrerseits eine/n Fremdsprachler/in ins Haus holen wollen, damit deren Kinder in dieser Fremdsprache firmer werden können. Wenn die Familie selber deutsch ist, brauchen sie kein deutsches Au Pair, das mit ihren Kindern hin und wieder Deutsch spricht.

    Alles in allem denke ich, dass die Herangehensweise nicht Au-Pair-tauglich ist, aber wegen der bereits überschrittenen Altersfrage kommt ein Au-Pair-Jahr in den USA ja sowieso nicht in Frage. Für eine Au-Pair-Zeit in einem anderen Land sollte man die eigene Herangehensweise aber auf jeden Fall noch mal hinterfragen.

    Nebenbei: Das Kind muss ja auch untergebracht werden, essen, bespaßt werden etc. Und all das wird dann auch der Gastfamilie zur Last fallen; das sind ja keine unerheblichen Kosten. Und ein fremdes Kind wird sicher auch ganz anders in das Familienleben eingreifen. Würdest Du denn selber ein Jahr lang ein fremdes Kind im Haus haben wollen, von dem Du überhaupt nicht weißt, ob es Manieren hat und ob es mit Deinen eigenen Kids klarkommt? Und was ist, wenn das Gastkind krank ist? Schlechte Laune hat? Bockig wird? Die Mutter sich aber um die Haushalts-eigenen Kinder kümmern soll. Welches Kind soll sie denn in solchen Momenten vernachlässigen, das eigene Kind oder die Kinder, für deren Betreuung sie bezahlt wird? Und dann ist da auch noch die Haftungs- und Versicherungsfrage zu klären.

    Alles in allem denke ich, dass Du eine andere Lösung finden solltest, wenn Du ein Jahr ins Ausland gehen möchtest. Vielleicht ein Praktikum oder dergleichen.

    Ist denn der Kindsvater damit einverstanden, dass das Kind dann ein Jahr lang im Ausland wäre? Das ist ja auch noch zu berücksichtigen; der Vater hat ja mutmaßlich zumindest ein Umgangsrecht, selbst wenn die Mutter das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht hat.
     
  9. domnk

    domnk Member

    250
    1
    UK/Ecuador
    Mitgliederkarte

    Ja ich glaube auch nicht, dass sich das verwirklichen laesst. Waere die Altersfrage nicht wuerde ich zwar sagen, dass du es probieren kannst/sollst, aber auch dann meine ich die Chance waere gering.

    Auch wenn das Au Pair Jahr natuerlich die Moeglichkeit ist eine fremde Kultur kennenzulernen, so ist es zuallererst ein Arbeitsverhaeltnis. Du wirst mit Kost und Logis und Taschengeld fuer die Betreuung der Kinder bezahlt. Da haette ich es als Auftraggeber auch nicht gerne, dass meine Kinder an zweiter Stelle kommen (und sind wir uns ehrlich, die eigenen Kinder kommen immer zuerst). Davon abgesehen, dass ich nicht weiss ob du dir vorstellen kannst dir mit deinem 7jaehrigen Sohn fuer ein Jahr lang das Zimmer zu teilen. Die wenigsten Familien haben wohl ein extra Kinderzimmer, in dem dein Sohn unterkommen koennte.
     
  10. FSC210

    FSC210 New Member

    2
    0
    Hamburg
    Mitgliederkarte

    Ihr Lieben,

    ich danke euch für eure Beiträge.

    Da das ganze zunächst sowieso erstmal nur eine Idee war, bin ich froh über unterschiedliche Meinungen, um so eine Idee weiter formen zu können. Ich kann sehr viele Punkte einsehen... Vor allem, dass ich zu Alt für das Au-Pair-Sein bin, wusste ich nicht.. Mit dem Visum-Bestimmungen kenne ich mich auch nicht aus..

    Meine Idee ist nun ordentlich geschrumpft und ich überlege vielleicht einfach mal die gesamten 5-6 Wochen Schulferien auszunutzen, um ein englisch-sprachiges Land und Leute kennenzulernen... Ich denke auch in 6 Wochen, lernt das Kind schon einiges an neuer Sprache.. Und ich auch :) Allerdings möchte ich so gerne Kontakt mit Menschen haben.. damit man eben gezwungen ist die andere Sprache zu sprechen...
    Habt ihr da eine Idee? Vielleicht ein Hilfsprojekt, wo mein Sohn mithelfen kann? Eine Schule mithelfen aufzubauen? Ein Ranch, die Hilfe benötigt Irgendwie so etwas? ... Ich wende mich deshalb weiterhin an euch, weil ihr, oder ein großteil von euch ja Deutsche im Ausland seid und daher vielleicht schon die einen oder anderen Kontakte geknüpft habt, die mir weiterhelfen können? :)
    Ich wünsch euch einen schönen Tag.
     
  11. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

    6.005
    128
    Schweiz 8500 Frauenfeld
    Mitgliederkarte

    Wie wäre es mit ganz normalen Sprachferien in GB oder auf Malta z.B.?
    Wird für Erwachsene als auch für Kinder angeboten, aber ob es das auch in Kombination gibt, weiß ich nicht. :)
     
  12. Wendy

    Wendy Active Member

    475
    39

    Hi

    ist Dein Sohn nicht ein bißchen klein, um ihn in ein "offizielles Hilfsprojekt" mit einzubinden? Er ist sieben Jahre als - da würde ich sagen "Eine Schule mithelfen aufzubauen?" ist wohl ein bißchen ambitioniert?! In dem Alter spielen sie mit Lego-Baggern.

    Kein Mensch, der klar im Kopf ist, läßt einen Siebenjährigen auf einer Baustelle rumhantieren. Das ist haftungsrechtlich auch im Ausland utopisch.

    Vielleicht läßt Du Deinen Sohn erstmal 14 oder 15 werden, dann kannst Du gucken, was für ein Ferienprogramm vielleicht geeignet wäre. Es gibt auch nichtkommerzielle Anbieter - hier ist das z.B. die Arbeiterwohlfahrt, die Sprachreisen anbieten.

    Es gibt auch gemeinnützige Vereine (für diverse Sprachen, z.B. deutsch-französische Gesellschaft, Nacel, KulturLife etc.) die Sprachreisen anbieten. Das ist günstiger als die kommerziellen Anbieter, weil viel Betreuung durch Ehrenamtliche erfolgt.

    Vielleicht liegt ihm ja eine andere Sprache mehr?!

    Du solltest nicht Deine Ambitionen auf Dein Kind projezieren.
     
  13. Wendy

    Wendy Active Member

    475
    39

    Sag mal - wie wäre es denn, wenn DU Dich als Gastgeber für ein Austauschkind oder einen Austauschschüler zur Verfügung stellst? Gerade Nacel ist in vielen Ländern vertreten, gemeinnützig und nimmt in Deutschland z.B. am Austauschprogramm des deutschen Bundestags teil. Ich weiß, daß die immer händeringend Gastfamilien suchen.

    Nacel ist irgendwie "verbunden" mit Open door:
    Gastfamilie werden | Open Door International e.V.

    Vielleicht wäre das ja was?!
     
  14. Lileigh

    Lileigh Active Member Ehe-GC

    434
    48
    Tar Heel State
    Mitgliederkarte

    Innerhalb von sechs Wochen kann man natuerlich einiges an Vokabular und Ausdrucksweisen lernen, aber sobald man wieder in gewohnter Umgebung ist und es nicht anwenden kann, verschwindet das ganze recht schnell wieder in der Versenkung. Wenn du mit deinem Sohn unterwegs bist, wirst du zudem in den sechs Wochen zu viel Deutsch mit ihm sprechen, weil er einfach nicht die Fremdsprachenkenntnisse hat und ihr eben als deutsche auch ihre Muttersprache weiter nutzen werdet.

    Ich war damals mit 15 auf einer Sprachreise in den USA. Schulbesuch war komplett auf Englisch. Gastfamilie natuerlich auch. Aber die Gruppe bestand aus deutschen Teenagern und ich war mit zwei Freundinnen in einer Familie. Letzteres war ein Fehler, weil wir innerhalb der Gastfamilie natuerlich unter uns auf Deutsch kommunizierten. Desweiteren war ich fuer die zwei Freundinnen immer der Uebersetzer weil deren Englischkenntnisse nicht ganz ausreichend waren, um sich ausreichend verstaendigen zu koennen. Die Sprache habe ich natuerlich besser kennengelernt im Vergleich zum langwiligen Englischunterricht in der Schule, aber massig viel gelernt habe ich da nicht wirklich.

    Die Frage ist eben, wie du die Fremdsprache auch hinterher anwenden und nutzen kannst, damit du weiterhin darauf aufbauen kannst. Ich kenne einige die nach ihrem Auslandsjahr in den USA eigentlich nur noch im Urlaub in den USA Englisch sprechen oder eben all Schaltjahre mit ihrer ehemaligen Gastfamilie. Da ist das Englisch mit der Zeit wieder etwas eingrostet.
    Mein Bruder hat hier drueben fuer kurze Zeit studiert und ist sehr jung mit der Englischen Sprache in Beruehrung gekommen als ich meinen Mann damals kennenlernte; mein Mann spricht kein Deutsch. Seit acht Jahren sind wir in den USA, mein Bruder ist seit mehr als einem Jahr wieder in Deutschland und er merkt, dass das Englische wieder etwas in den Hintergrund geraten ist, weil er es nur noch selten nutzt.

    Dein Sohn ist sieben und wird eben irgendwann mit Schulenglisch beginnen, wenn es nicht schon laengst geschehen ist. Er ist noch recht jung und wird wohl innerhalb von sechs Wochen nun nicht wirlich so viel lernen. Seine Fremdsprachenkenntnisse stecken noch in den Babyschuhen und die sechs Wochen wuerde er wohl damit verbringen dich oder andere Deutsche staendig zu fragen, was dieses und jenes nun heisst. Die sechs Wochen wuerde er in dem Alter wahrscheinlich mehr schweigend verbringen.
    Als wir damals in die USA zogen, war mein aeltester Sohn sechs Jahre alt. Deutsch war dominant, Englischkenntnisse durch den Papa aber ausreichend vorhanden. Dennoch war er die ersten Wochen im Schulunterricht und auch ausserhalb recht still und musste sich erst zurechtfinden. Umgebung neu, alles auf Englisch usw.
    Irgendwann war der erste Schock und die Hemmschwelle ueberwunden.
    Die Zeit hat dein Sohn aber nicht und deshalb wuerde ich mich nicht allzu sehr darauf versteifen, dem Sproessling da nun auf Teufel komm raus die Englische Sprache beibringen zu wollen.
     
  15. ItsJustMe1977

    ItsJustMe1977 Active Member Citizen

    1.705
    8
    Eagle/Idaho
    Mitgliederkarte

    Könntest du denn zB für ein Jahr nach Irland ziehen und deinen Sohn da zur Schule schicken? Ich weiss ja nicht was du arbeitest, aber vllt. Hättest du ja die Möglichkeit dich für ein Jahr beurlauben zu lassen oder so ein Sabbath Jahr zu machen?
     
  16. Blauregen

    Blauregen Active Member

    870
    80
    Houston, Texas - jetzt wieder Minden, NRW
    Mitgliederkarte

    Ich habe vor einigen Jahren mal intensiv nach Gelegenheiten gesucht, Urlaub mit Freiwilligenarbeit zu verbinden. Das gibt es fuer Erwachsene. Sehr eingeschraenkt fuer Jugendliche. Aber fuer Familien habe ich absolut nichts gefunden. Mag sein, dass sich das inzwischen geaendert hat, oder ich auch nur zu doof zum recherchieren war.

    Aber Wendy hat recht: in dem Alter deines Kindes ist da eher der Lego-Bagger angebracht. Lass dein Kind Kind sein!

    Zu der Idee, einen Austauschschueler aufzunehmen, wuerde ich allerdings gerne meinen Senf dazu geben. Ich hatte ja auch ein Jahr lang einen Austauschsohn (bzw. 3, aber nacheinander). Die Austauschschueler sind normalerweise in einem fremden Land, um die Sprache zu lernen. Die sollen hier also nicht Englisch reden. Und wenn man das trotzdem tut, dann tut man ihnen damit keinen Gefallen. Ausserdem muesste man schon grosses Glueck haben, wenn so ein ca. 16 bis 18 Jahre alter Schueler tatsaechlich einen Draht zu einem 7jaehrigen entwickelt und sich viel mit ihm beschaeftigt. Aber denk dran: die sind hier um Deutsch zu lernen!
     
  17. Emmaglamour

    Emmaglamour Active Member Greencard

    2.681
    7
    Tampa Bay Area
    Mitgliederkarte

    Wenn es vorrangig darum geht, dass Dein Sohn "nebenbei" Englisch lernt, schau Dich doch vielleicht mal nach fremdsprachlichen Spielgruppen in Deiner Stadt um?
     
  18. Wendy

    Wendy Active Member

    475
    39

    Mein Gedanke "Austauschschüler aufnehmen" ging auch eher in die Richtung "direkten Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern bekommen" als auch ausdrücklich englisch lernen. Also eher kulturelle Vielfalt erleben.

    Wir hatten auch immer Austauschschüler (allerdings meist französischsprachige). Und zu einer davon hat sich ein ganz enger Kontakt entwickelt - die war für meine Eltern wirklich wie ein zusätzliches Kind und der Kontakt besteht immer noch, da gab es viele Besuche in beide Richtungen nach dem Austausch.
    Als sie im Studium ein Auslandspraktikum brauchte, hat mein Vater hier das hier besorgt und es war ganz klar, daß sie dann auch bei uns wohnte - und die Tatsache, daß meine Eltern in der Zeit gar nicht da waren - kein Problem - sie bekam das Haus "für sich allein"....

    Sowas meine ich - diese Sorte Bereicherung für Dein Kind schaffen. Das klappt sicher nicht mit jedem Austauschschüler....
     

Diese Seite empfehlen