Arztbesuche/Eure Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Alltagsleben in den USA" wurde erstellt von Svenja2404, 7. November 2016.

  1. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Hallo meine Lieben:winke

    ausnahmsweise mal nichts zwecks meinem Visum :theatralisch

    Diesmal richte ich mich vorallem an die Damen & Herren, die schon einige Zeit und Erfahrung jetzt in den USA haben.

    Aktuell ist bei mir wieder ein kleiner Ärztemarathon im Gange und ich beschwere mich schon immer, wie unnötig aufwändig das hier in DE von Statten geht, da ich z.B. für eine Blutabnahme und wichtige Medikamente, die ich dauerhaft nehmen muss, jedesmal eine Überweisung von meinem Hausarzt zum Facharzt brauche (ich weiß ich weiß, Luxusprobleme). Ich hab natürlich von verschiedenen Quellen schon mitbekommen, dass das Thema Arzt/Krankenhaus/krank sein generell eine ganz andere (finanzielle) Dimension in den USA hat.

    Ich würde nur gern mal Eure Erfahrungen hören, wie läuft das denn ab? Ist das so, dass ich meine 2x im Jahr zum Gynäkologen zur Kontrolle/Krebsvorsorge gehen kann? Kostet auch eine Routinebehandlung/Kontrolle beim Zahnarzt ein kleines Vermögen? Ich als Blindschleiche (Brille/Kontaktlinsen) hab jetzt hier im Forum schon gelesen, dass ich für Linsen auch jedes mal eine prescription brauche und nicht "einfach so" wie hier in DE bei Mr.Spex meine Linsen für 6 Monate günstig bestellen kann.

    Wie ist das, wenn man einfach mal ne ordentliche Grippe hat? Geht man da zu Walgreens und deckt sich auf "Eigenverantwortung" mit Meds ein, geht man zum "Allgemeinarzt" und lässt sich ggf. Antibiotika verschreiben? Wie ist das mit den Kosten für so allgemeine Geschichten?

    Ich weiß, es kommt natürlich drauf an, wo man versichert ist etc., deswegen hätt ich gern einfach mal Eure Erfahrungen gehört, da ich ja noch nicht weiß, welche Insurance es sein wird etc.

    Vielen lieben Dank dass ihr immer mein wissbegieriges Gefrage ertragt :schmacht:shy
     
  2. Blauregen

    Blauregen Active Member

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    Zu den Kosten kann ich nicht so richtig was sagen. Wir waren "nur" auf Entsendungsvertrag in den US und die Firma hatte uns bei einer deutschen Versicherung laufen, die irgendwie kompliziert mit einer amerikanischen kooperierte. Hiess fuer uns meistens Kosten vorstrecken und dann die Belege einreichen. Wir haben dann allerdings auch alles anstandslos erstattet gekriegt.

    Zum Glueck waren wir nicht gross krank. Die meisten Kosten waren irgendwelche Impfungen fuer die Kinder, die die Schule forderte. Achja, und meine regelmaessigen Schilddruesen-Untersuchungen.

    Bevor du in den USA zum Arzt gehst, musst du erst mal in der Praxis fragen, ob sie deine Versicherung ueberhaupt akzeptieren. Nicht jeder Arzt arbeitet mit jeder Versicherung zusammen.

    Ich habe mal eine Zeitlang bei einem Chiropraktiker ausgeholfen. Da hat man fuer jeden neuen Patienten erst mal ein laengeres Telefonat mit der Versicherungsstelle gehabt und die genaueren Konditionen seines Vertrages erfragt. Welche Leistungen genau uebernommen werden und ob das Deductible (= der Eigenanteil) schon erreicht ist. Mit Warteschleifen und allem drum und dran hing die gute Frontdeskfrau da jedesmal so 15 bis 20 Minuten am Telefon.

    Allgemein habe ich gesehen, dass man sich drueben oefter mal mit OTC (Over The Counter) Medis dopt und auch bei heftigeren Sachen trotzdem zur Arbeit geht. Bezahltes Krankfeiern gibt es ja nicht. Entsprechend gut sind die Regale in den Drugstores bestueckt. Ich war einmal pro Woche in einem Callcenter am massieren und bin da von Cubicle zu Cubicle gegangen und war teils echt erschuettert, in welchem Zustand die Leute da sassen und mehr schlecht als recht versucht haben, trotzdem ihre Arbeit zu schaffen. Lungenentzuendung? Pffft, wenn ich damit auf dem Sofa liegen kann, dann kann ich auch im Buerostuhl haengen und ein bisschen telefonieren....
    :stirnklatsch

    Aber gut, ist jetzt nicht genau das, was du eigentlich gefragt hattest. Sicher kommen da noch fundiertere Antworten.
     
  3. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Doch, da ist vorallem ein Punkt drin, der mich interessiert - die Schilddrüsengeschichte. das war naemlich genau das, was ich mit den Medikamenten, die ich dauerhaft nehmen muss, meinte :) habe naemlich auch eine Schilddruesenfehlfunktion. Darf ich fragen, wie viel du fuer so eine Untersuchung vorstrecken musstest? und musst du euch Euthyroxin etc. nehmen und wenn ja, was kostet so etwas denn? Sorry wenn ich so private Sachen erfrage, aber genau so etwas wuerde ich eben gern vorher wissen, um nicht ganz aus allen Wolken zu fallen :pinnwand:pleite

    das mit dem bezahlten Kranksein wusste ich, davor graut es mich. Jetzt nicht weil ich jemand bin, der staendig blau macht, aber weil ich mich einfach sehr gut selber kenne, wenn es mir wirklich schlecht geht bin ich zu nix zu gebrauchen. Da hilft dann aber wohl nix anderes als wirklich daheim zu bleiben und schauen, so schnell wie moeglich wieder halbwegs fit zu werden.

    Ich hatte mal als ich in FL war, bed bugs im Hotel (pfui Teufel das war grauenhaft). Bin daraufhin zu Walgreens und wollte eigentlich zu diesem Walk-In-Doc. Haette glaube ich pro Person auch gut um die 80 Dollar gekostet, daraufhin hab ich einfach gegooglet wie bloed und siehe da - so ziemlich alles, was im Internet stand (was bei uns mit Sicherheit schon verschreibungspflichtig waere!) gekauft... dachte nur, dass das so teuer ist weil es eben 1.) direkt in South Beach war und 2. ich halt Touri ohne KV war... scheinbar ist das da aber eher immer so :stirnklatsch
     
  4. Ezri

    Ezri Adminchen Administrator

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    Was ich krass fand, dass ich in der Pillenabteilung der Supermärkte keine zuckerfreien Halsbonbons fand. Für Diabetiker nicht gerade nett...
     
  5. Blauregen

    Blauregen Active Member

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    Fuer die Untersuchung bei der Aerztin meine ich, so was um die 250 $ vorgestreckt zu haben, genau weiss ich das aber nicht mehr. Die Blutuntersuchung im Labor waren nochmal etwa 500. Ob die mich damit ueber den Tisch gezogen haben, weiss ich nicht. War mir auch egal, wenn die Kasse das nicht gezahlt haette, haette uns die Firma das erstatten muessen.

    Ich nehme L-Thyroxin. Fuer eine 3-Monats-Ration waren das so um die 40$, meine ich. Sorry, ich habe eine Zahlenschwaeche und kann mir sowas schlecht merken, also nagel mich nicht darauf fest bitte.

    Grippeimpfung war auch so 40 oder 45 Bucks.
     
  6. Ace

    Ace Super-Moderator Mitarbeiter Moderator

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    Bevor ich in Wisconsin war, war ich in Deutschland privat versichert und hatte daher einen kleinen Überblick, was Arztbesuche so kosten. Insgesamt deutlich mehr als in Deutschland, trotzdem ich dort schon den Privatpatienten-Aufschlag zahlen musste. Die genauen Summen habe ich nicht mehr im Kopf, ist aber sowieso auch schon wieder eine ganze Weile her und du hast ja sowieso schon erkannt, dass es von deiner Versicherung abhängt, was erstattet wird und zum Teil auch, was die Dinge kosten. Meine Versicherung hatte Verträge mit bestimmten Ärzten und Krankenhäusern, wäre ich anderswo hingegangen, hätten sie maximal 70% dessen erstattet, was es in den Vertragskrankenhäusern gekostet hätte.

    Auf zwei Punkte wollte ich aber noch eingehen: Kontaktlinsen gibt es tatsächlich nur auf Rezept, dafür unter Umständen aber die Möglichkeit, dass die Versicherung dir diese erstattet. ;) Natürlich wieder abhängig vom Vertrag. Und es gibt durchaus je nach Arbeitgeber bezahlte Krankheitstage. Zwar nicht unbegrenzt, aber bei vielen sind schon 5-10 Tage pro Jahr drin.
    Ob man sich mit OTC-Zeug versorgt oder zum Arzt geht, ist jedem selbst überlassen. Ich bin im Zweifel immer zum Arzt gegangen und wenn er mir OTC-Kram empfohlen hat, meistens das gekauft. Habe mich aber damit sicherer gefühlt, als selber an mir herum zu doktern, auch wenn ich medizinisch vorgebildet bin.
     
  7. JohnP

    JohnP New Member

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    Alles steht und faellt mit dem Arbeitgeber...
    Wir sind beim Arbeitgeber meiner Frau versichert, dieser ist ein grosses Deutsches Unternehmen, das hier in der USA selbst als Krankenversicherung agiert und der Provider ist nur Abrechnungsdienstleister. Dieser hat ein Netzwerk an Aerzten, die "verguenstigt" sind, innerhalb des Netzwerks sind bekommt man mehr Leistungen, man kann aber zu jedem Arzt gehen zu dem man will. Wir haben einen Selbstbehalt von $950/jahr danach bezahlt die Versicherung 80% bis zu einem maximum von $6000 pro Jahr aus unserer Tasche, danach bezahlt die Versicherung 100% der Kosten. Verschreibungspflichtige Medikamente werden ab dem ersten $ 100% von der CVS/caremark versicherung uebernommen und auf OTC gibts 20% bei CVS, wir lassen also nur geld fuer OTC bei der Apotheke. Kontaktlinsen sind verschreibungspflichtig, von der "Augenversicherung" gabs aber ~300$ pro Jahr fuer Kontaktlinsen, irgendwas fuer Brillen und jetzt kommts, sie haben sogar zu 50% die Kosten fuers Lasern bezahlt. Zahnversicherung kann ich nicht genau kommentieren, da wir ausser die 2x jaehrliche, von der Versicherung bezahlten Zahnreihnigung, nichts haben. Jaehrliche Check Ups, auch Gyn, werden zu 100% uebernommen, fuer Checkup, Augen-, Zahnkontrolle bekommen wir nochmal in Summe pro Jahr, ich glaube 900$ bonus vom Arbeitgeber auf den Flexible Spending account, eine art Bankkonto mit VISA card, in den man auch vor Steuer monatlich Geld direkt vom Gehald einzahlen kann, um e.g. den Selbstbehalt und andere Gesundheitskosten zu bezahlen. Dafuer dass wir regelmaessig ins Fitnessstudio gehen gibts auch nochmal irgendwas ueber den Versicherungsprovider, das verrechnet sich aber allerdings mit dem Beitrag, hab ich gerade nicht parat.
    Alles in allem bezahlen wir dafuer ca $ 240,- pro monat fuer uns beide. Jetzt sind wir schon Jahre lang nicht mehr in Deutschland, ich habe daher keinen direkten Vergleich mehr aber imho, selbst wenn wir ein Jahr wirklich krank waeren, waere fuer uns beide Beitrag und out of pocket maximum immernoch weniger als Krankenversicherung fuer uns beide in Deutschland, gesetzlich oder privat, bei vermutlich sogar mehr Leistungen, wie preventive care. Da wir beide kaum krank sind, ist es fuer uns allerdings extrem guenstig. Mit meinem Arbeitgeber konnte ich aushandeln, dass die gesparte Krankenversicherungsbeitraege auf mein Gehalt aufgeschlagen werden, damit haben wir in unserem Fall auch schon das out of pocket maximum gecovert.

    Zu Krankheitstagen, da gibt es in der Tat verschiedene Modelle, bei uns im Unternehmen gibt es keine Urlaubs- oder Krankentage, da ist alles auf "as long as your job is done" und Vertrauensbasis geregelt. Bei meiner Frau sind es die ersten 6 Tage gehen vom Urlaub ab bzw Paid Time Off, dann woche 2-9 springt die Short Term Disability Versicherung ein und bezahlt 100% des Gehalts, Woche 10-26 gibts 75%, dannach 66% von der Long Term Disability, wie lange weiss ich jetzt allerdings nicht, beide Versicherungen bezahlt der Arbeitgeber.

    Zum Vergleich, Freunde von uns haben ein eigenen kleines Unternehmen und muessen sich selbst versichern, die bezahlen fuer 2 $2000 pro Monat und haben $12000 Selbstbehalt.

    Zum Thema uebern Tisch ziehen, es lohnt sich jede Rechnung vom Arzt bis ins Detail zu pruefen, denn es kommt of vor, dass dinge doppelt berechnet werden, falsche Kodierung um einen hoehern Satz zu bekommen etc.
    Bei Selbstbehalt lohnt manchmal auch zu pruefen, ob etwas in Deutschland nicht billiger ist, e.g. ich hab gerade etwas in Deutschlan machen lassen, das hier haette im Krankenhaus gemacht werden muessen und damit 12000$ gekostet haette, wovon ich 2000 (selbstbehalt und 20% copayment) haette selbst uebernehmen sollte. In Deutschland wurde das gleich in der Arztpraxis fuer EUR 400 gemacht, da wir jedoch (hoffentlich) fuer den rest des Jahres nicht mehr das out of pocket maximum errreichen werden, hat sich das gelohnt.

    Es haengt also alles davon ab was dein Arbeitgeber oder der deines Mannes anbietet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2016
  8. ItsJustMe1977

    ItsJustMe1977 Active Member Citizen

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    Also....unsere Versicherung bezahlt für uns alle jedes Jahr neue Brillengläser und alle zwei Jahre ein neues Gestell für bis zu 120$.
    Die Untersuchung ist kostenlos.
    eine zusätzliche "Kontaktlinsenuntersuchung" kostet ca. 45$ , darin sind aber das erste Paar Linsen mit drin.

    In meinem neuen Job bekomme ich 14 Krankheitstage pro Jahr sowie 14 Tage Urlaub sowie 6 Tage für den Familieren Fall (zb. Wenn die Kinder krank werden, Hochzeit, Beerdigung usw.) aber das ist auch ein State Job....
     
  9. Mona

    Mona Member

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    Grippaler Infekt: Heisse Zwiebeln.
    Ich habe keine Krankentage, ich verdiene nur, wenn ich arbeite. Also sind meine Fehlzeiten minimal. Ich bin gerade echt heftig krank mit Husten etc. Morgen arbeitet eine Kollegin fuer mich, dafuer arbeite ich Donnerstag fuer sie, ich bin also besser wieder gesund....
    Ansonsten habe ich short time disability fuer ernste Krankheiten und meine deutsche Staatsbuergerschaft fuer sehr ernste Krankheiten...
    Ich habe eine Krankenversicherung, die Vorsorge zahlt, 1x pro Jahr, unmd natuerlich fuer Krankheiten, eine Zahnversicherung, die ebenfalls Vorsorge zahlt, aber vieles eben mit hohen Zusatzkosten. Bis zu $ 6000 pro Jahr.
     
  10. anjaxxo

    anjaxxo Super-Moderator Mitarbeiter Moderator Sponsor Citizen

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    Bei meiner recht einfachen KV in Amerika (high deductible) waren alle Routineuntersuchungen inklusive. Das war 1 mal im Jahr Gyn inkl. mammogram, 1 Routineuntersuchung beim Hausarzt, Augen habe ich mir nicht untersuchen lassen, Zahnarzt war nicht mitversichert.

    Ich hatte 4 Urlaubstage, 4 Krankheitstage (bei einer 4 Tage Woche), die man sich aber erarbeiten musste. Also im ersten Jahr gab es noch keinen Urlaub, im 2. Jahr bekam man dann die Urlaubstage die man im Jahr davor erarbeitet hatte. Krankheitstage bekam man schon nach 3 Monaten Firmenzugehoerigkeit.
     
  11. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Wow okay, danke für den Input!

    Sind in den USA in "Arbeitsverträgen" Sachen wie Urlaub/Krankentage wirklich vertraglich festgelegt? Oder kann man da bei Einstellungsgesprächen pokern/handeln?
    ich bin aktuell bei (ich würde sagen einer der größten Unternehmen?) einer Firma angestellt, die auch in NC (wo es für uns hingehen wird) Niederlassungen gibt. Plan A für mich ist, dort wieder einen Job zu bekommen, wenn irgendwie möglich. Einfach weil diese Firma wirklich viel für ihre AN macht, Sozialleistungstechnisch etc.

    Generell bestätigt sich da mein "Verdacht", dass es einfach drauf an kommt wo und zu welchen Konditionen man versichert ist und noch dazu natürlich, bei welchem Arbeitgeber man eingestellt ist.
    Ich bin da wirklich sehr verwöhnt von DE, das wird wohl trotzdem eine Umstellung werden. Generell bin ich aber so oder so kein Arztgänger, ich war schon immer eher so "das nehmen, was man in der Hausapotheke hat", was wohl daran liegt, dass mich *toitoitoi* auch immer nur grippale Infekte erwischt haben. Allerdings verzichte ich ungern auf meine Routine-Gänge, vorallem Gyn & Zahnarzt.

    Hat jemand von Euch noch Erfahrung wie es ist, in den Staaten ein Kind zu gebären? Nicht, dass ich das in der nahen Zukunft vorhabe, aber habe auch da gehört, dass das ordentlich kosten kann (vorallem bei einer C-Section? Was aber, wenn diese notwendig ist um Mutter & Kind nicht zu gefährden?)
     
  12. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Die Konditionen klingen wirklich sehr gut! Ich sehe, du bist Citizen? Ich vermute, State-Jobs sind generell nur für US-Citizens vorgesehen, richtig? So ein Job hätte mich nämlich auch interessiert!
     
  13. anjaxxo

    anjaxxo Super-Moderator Mitarbeiter Moderator Sponsor Citizen

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    Es kommt ganz darauf an, was du machst. Alles ist generell verhandelbar. Aber wenn du einen Job machst, wo du einfach auszutauschen bist, dann diktiert eher der Arbeitgeber die Bedingungen.

    Bei meiner Arbeitsstelle habe ich keinen Arbeitsvertrag, aber es gibt ein Handbook fuer Arbeitnehmer, da steht alles drin. Das ist erst einmal fuer alle gueltig. Aber wenn man sich dann etabliert hat und der Arbeitgeber mag deine Arbeit und dein Engagement, dann kannst du natuerlich beim naechsten review verhandeln.

    Meine ersten Erhoehungen waren Dollars pro Stunde, dann hat mein Arbeitgeber als Gehaltserhoehung angeboten, meine KV 100 % zu uebernehmen (natuerlich nur fuer mich selbst, nicht fuer Angehoerige). Das war schon mal ein dicker Batzen Geld. Und dann kann man auch sagen, statt mehr Geld moechte ich lieber mehr Freizeit. Verhandeln kann man immer.
     
  14. JohnP

    JohnP New Member

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    Wenn du die Moeglichkeit bekommst, bei deinem bisherigen Arbeitgeber in den USA zu arbeiten, dann kannst du versuchen deine Firmenzugehoerigkeit (serivce years) die du Deutschland hattest, in den USA anrechnen zu lassen. Das wurde bei meiner Frau gemacht, sie hat daher 36 Tage Urlaub und bekommt auch vom ersten Tag an die vollen Arbeitgeberbeitraege zur Altervorsorge, die man sich sonst ueber 5 Jahre Schritt fuer Schritt erarbeiten muesste.

    Haengt allerdings auch da mit Sicherheit sehr davon ab wie sehr man dich "will".
     
  15. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Ich hab sogar schon versucht, es über die "Entsende-Schiene" zu machen, weil meinen Job aufgeben hier schmerzt mich doch sehr. Also bei der Firma zu arbeiten (die Stelle an sich weniger). Allerdings ist es leider sehr schwierig hier reinzukommen - zumindest in DE - da war ich auch erst mal 18 Monate über Zeitarbeit und hab mir dann eben den Po aufgerissen bis zur unbefristeten Übernahme. Deswegen wäre dies auch mein erster Versuch auf dem Job Market in NC, dort wieder arbeiten zu können.

    Der Tipp ist super und vielen Dank schon mal, ich werde das definitiv im Hinterkopf behalten!!! :winke
     
  16. Lileigh

    Lileigh Active Member Ehe-GC

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    NC?! Wo soll's denn da hingehen? Bin seit ueber acht Jahren in NC.
     
  17. Lileigh

    Lileigh Active Member Ehe-GC

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    Ich hab' hier zwei Kinder zur Welt gebracht.
    Ohne Versicherung ist es tatsaechlich sehr teuer. Eine ehemalige Kollegin meines Mannes hat ueber $10,000 fuer eine regulare Geburt zahlen muessen. MIT C-section ist's also noch hoeher.
    Die Vorsorgeuntersuchungen sind definitiv anders als in Deutschland und wenn man Schwangerschaft nicht versichert, dann ist das eine Eigenleistung, die man zahlen muss.

    Da Schwangerschaft als Notfallsituation angesehen wird, ist eventuell Medicaid eine Option. Das geht auch fuer permanent residents.
     
  18. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Vorerst wird es definitiv Fayetteville werden, weil sein Bruder + Fam da ein Haus haben in dem wir erst mal unterkommen können, bis wir was eigenes haben! :) und es wird auch nicht allzuweit davon weg werden, weil er in Bragg stationiert wird... Allerdings hab ich jetzt schon ganz oft wirklich "mitleidige Blicke" usw. erhalten wenn ich von Fayetteville erzähle (vielleicht alles immer etwas übertrieben, zum Teil wohl schon wahr?).

    Wo wohnst Du denn in NC? Vielleicht kann man sich ja sogar mal auf ein Käffchen oder sowas treffen, wenn es soweit ist und Du Interesse hast! :winke
     
  19. Lileigh

    Lileigh Active Member Ehe-GC

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    In Fayetteville ;-)
     
  20. Svenja2404

    Svenja2404 Member

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    Oh coooool! :wohoo Darf ich fragen, wie deine Erfahrungen da so sind? Ich war überhaupt noch nie in NC, geschweigedenn in Fayetteville! Was ich weiß ist, dass NC wohl an sich einer der schönsten Staaten sein soll (Landschaftstechnisch etc.)
     

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